Der Blogger entpersonalisiert sich, indem er wie im Bus, sein gegenüber im Spiegel, sich selbst reflektiert und wiedergibt, was ihm durch den Schädel spugt.
Der Blogger spuckt im intensiven Dialog mit seinem Gedächtnis Wörter und Sätze aus, die ausdrücken, was sein Verstand in die Welt herausschreien möchte.
Der Blogger poliert jedes Wort, schleift die Wörter aus Edelsteinen, um Ecken und Kanten zu schaffen, um zu zerreisen, zu verstören, zu drangsalieren und sich zu reiben - um Aufsehen zu machen.
Der Blogger ist ein Sprachrohr der Aktualität, er ist das rote Telefon des Präsidenten und die rechte Hand des Boulevard.
Der Kaffe und die Zigarette scheinen Teil des Bloggers zu sein, der regelmäßig sein Herz und Gehinrn ausschüttet um sich Gehör zu verschaffen.
Der Blogger gibt erst auf, wenn ihn die Nacht übermannt, wenn die Trägheit die Finger taub werden lässt und die Augen tränen wie am Aufgang der Sonne über der Sahara.
Die Emotion der Dunkelheit verschlingt die Worte des Bloggers und färbt den Inhalt. Sie verhandelt das Recht und den Wert, doch sie gibt ihm keine neue Form. Der Text bleibt als Idee erhalten - als eine Idee der Harmonie, Romantik und Sehnsucht... der Wille und das Verlangen nach der alten und zugleich unbekannten Wirklichkeit. Schlaf kann den Blogger überraschen, ihn zu Boden zwingen, doch das Wort des Abends bleibt bestehen und verhallt in der Düsternis.
Hoffnung auf weiße Gedanken in der Nacht, getrieben von den Flügeln der Liebe und der Leidenschaft.
Sebastian in Seenot und das Meer der Stille...
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