Samstag, 29. Oktober 2011

Novemberrhythmus

Wenn die starre Kälte der Fahrt das Gesicht wie eine zerissene Glatzenperrücke in Stücke zerspringen lässt,
und die einzelnen Eisschollen der Haut durch den Gegenwind and den Körper gepresst werden.
Wenn Hut und Mütze zu wenig sind, um die klamme Einsamkeit nicht mehr wärmen zu können.
Dann ist es an der Zeit das letzte selbstgemachte Eis im Kühlschrank entweder zu verstauen, oder schnell aufzuessen.
Ebenso ist es sinnvoll, sich nicht noch mehr gekülte Getränke zu besorgen sondern sich viel mehr Gedanken über Weihnachsplätzchen und Glühwein machen.
Doch bei dieser Halloween_Feierlaune ist das alles schwer möglich.
Es geht nicht ums erschrecken, die Grausamkeit und das Schauern der Erschreckten, sondern um möglichst ästhetische und erkennbare Zusammenstellung des Kostüms zu erreichen. Es kann ja nich alles wie in Deutschland sein. Wobei, diese Streiks und Proteste, wo warn die gleich nochmal am Anfang...
ja richtig, in New York hats angefangen, war seit zwei Wochen in Montreal und hat seit einigen Tagen auch Deustchland erreicht. Schluss mit dem Nachrichtensprecher. Schluss mit den unerreichten und unkommunizierten menschen. Liebe Grüße aus dem Hauptquartier.
Liebe Grüße ruft der Sebi

Freitag, 21. Oktober 2011

feelings of a known stranger

How does it feel to be on a octoberfest in Montreal and miss the one in Munich?
How does it feel, to miss the sipping of hot gluehwein on Christkindlesmarket but sending bugs for this to your girlgfriend?

You are always listening to a new, unequal world. Each one is talking in his main line.
The mothertongue is hanging out of there mouths and the words slap my world of words that I create with a huge amount of energie and concentration. What happens around me - even when worlds seems to drown, been punished through icescatters. Its not my fault to miss the equal sharing and manifestation. I am not the author of the mistakes and all the wrong stuff. To feel the ambinguish colors that drop from the ceiling, to be near the exit, the door which opens up the world of deep aknowledgment, thats my main task.
The literate problem with seeing the future, behaving to the patterns of live, fits in a busket of rough cotton.
But I don't want to miss the scratch, the tiny little whole in the wall, which would break through the depper shields of touching and breathing. Inside me, the window grows up, to be open at the last point.
The point of knowing what to do.
The point of the next.
Thats my way out.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

The Wish for sweet Happiness

I wish Light could cut Wholes in the Clouds, I would go out deep in the night and burn a heart into the sky.
Nobody would see it like me and instead of me.
As my love to you can't be so easily detected.
But still it would be there, my glowing, deep feeling heart to feel your confort and closeness.
The Love is growing and moving in me, keeping me in a constant sence of wish and deep inspiration.
It evokes all my actions, my thoughts and feelings.
It is the source in me to burst open in the free and open playground named world.
Indeed, there are stones and heavy burdens keep o falling from the top, but knowing that in the end, you are there for me and supporting me, even 1000km are never too much.

Grab your feeling, give him water like a flower and let the sun shine through a window in your body -  the face, the skin or the eyes. It's your choice to reach a better overview, to pull down the strings of restriction and boundation. Born free to live a loved live.
Love for living.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Blogs sollten Morgens entstehen

Der Blogger entpersonalisiert sich, indem er wie im Bus, sein gegenüber im Spiegel, sich selbst reflektiert und wiedergibt, was ihm durch den Schädel spugt.
Der Blogger spuckt im intensiven Dialog mit seinem Gedächtnis Wörter und Sätze aus, die ausdrücken, was sein Verstand in die Welt herausschreien möchte.
Der Blogger poliert jedes Wort, schleift die Wörter aus Edelsteinen, um Ecken und Kanten zu schaffen, um zu zerreisen, zu verstören, zu drangsalieren und sich zu reiben - um Aufsehen zu machen.
Der Blogger ist ein Sprachrohr der Aktualität, er ist das rote Telefon des Präsidenten und die rechte Hand des Boulevard.
Der Kaffe und die Zigarette scheinen Teil des Bloggers zu sein, der regelmäßig sein Herz und Gehinrn ausschüttet um sich Gehör zu verschaffen.
Der Blogger gibt erst auf, wenn ihn die Nacht übermannt, wenn die Trägheit die Finger taub werden lässt und die Augen tränen wie am Aufgang der Sonne über der Sahara.


Die Emotion der Dunkelheit verschlingt die Worte des Bloggers und färbt den Inhalt. Sie verhandelt das Recht und den Wert, doch sie gibt ihm keine neue Form. Der Text bleibt als Idee erhalten - als eine Idee der Harmonie, Romantik und Sehnsucht... der Wille und das Verlangen nach der alten und zugleich unbekannten Wirklichkeit. Schlaf kann den Blogger überraschen, ihn zu Boden zwingen, doch das Wort des Abends bleibt bestehen und verhallt in der Düsternis.


Hoffnung auf weiße Gedanken in der Nacht, getrieben von den Flügeln der Liebe und der Leidenschaft.
Sebastian in Seenot und das Meer der Stille...