Montag, 26. September 2011

Gewinde, im Getriebe des Fleisches

Wenn der Schatten der Zeit sich als Wolke in den Alltag schiebt, wenn die Allmacht Gottes in zweifelnder Selbstmissachtung verleugnet wird, ist es an der Zeit, den Rhythmus der eigenen Atems infragezustellen. Wie ein Delfin in seiner blauen Lagune frage ich: Hast du den Leguan im Biodome gesehen? Hast du den Text beantwortet oder sind deine Wünsche, eine Postkarte zu basteln im Grunde Blasphemie gegenüber der Kunst des kreativen Urschöpfers? Denn im Grunde is die SDF nur ein kleiner Teil des verpixelten Puzzels. Die Teile passen nicht wie die Faust aufs Auge, somit bleibt der Blick für das Ungewisse ungeschliffen, angerissen an den Rändern der Existenz. Man glaubt kaum, wie viel aus dem Menschen, Studenten gezogen werden kann und was es heißt, ehrliche Produktivität zu generieren. Der Mantel des Herbstes legt sich über den Frühling der Poesie, bedeckt die Gedanken der Freiheit und gibt Raum zur Vertiefung der Selbsterkenntnis. Denn nur wer sich selbst anerkennt, hat die Chance authentisch das richtige zu Tun. Nicht aus der Wahl heraus oder dem puren Zwang, sondern aus der Notwendigkeit inerhalb der rituellen Reinigung und Befreiung. Das Rotkelchen nimmt die Brille ab und treibt mit den Gezeiten der eigenen Fremde. Deshalb zöger nicht lange, nutze das Geschenk des Lebens und erhebe dich über dem Herbst des bangen Erwachens. Viel SPaß Sebi

Sonntag, 18. September 2011

interessantes Detail

Mein Mitbewohner Jean-Michel hat mich darauf aufmerksam gemacht.
Es geht um das streng orthodoxe und gläubige Volk der Juden. Damals hatten sie sich in Städten in Dreiecken aufgebaut, wobei man in einer Stadt wohnte. Wenn man aus versehen, bei einem Unfall beispielsweise jemanden umbringt, kann man in eine der anderen Städte flüchten, und ist dort dann auch in Sicherheit. Wenn man es nicht schafft, dürfen einen die Verwandten aus Rache töten. Punkt eins.
Wenn man ein Tier tötet, schlachtet und isst, und es ist unrein und nicht koscher, so kann man gesteinigt werden - diejenigen die Zeugen sind und es gesehen haben dürfen die ersten Steine werfen. Punkt zwei.
Dieser Purismus weißt auf den Glauben hin, dass nur die streng Gläubigen, die sich an die religiösen Gesetze der Juden halten, einem Ideal entsprechen - dem Ideal derer, die es Wert sind weiterzuleben. Punkt drei.

Paradoxerweise hat das Hitler in seiner Sichtweise auch gemacht - er hat die Juden purisiert: Herr Adolf Hitler wollte ein starkes, einheitliches Volk der deutschen arischen Rasse gründen und stärken. Jeder der nicht in dieses Raster passte, nicht der REGELN entsprach wurde verfolgt, gefangen genommen und brutal getötet. Diese rassengeile, wutverpestete und hassverdreckte Blindheit hat zu einer kontrollierten und streng durchgeführten Vernichtung / Tötung von Menschengruppen geführt, deren Menge mehr als 6 000 000 (MILLIONEN TOTE KÖRPER - Leichen, Kadaver, weißer Rauch) übersteigt. Hitler hat die "Reinigung" der Juden selbst übernommen, hat das gleiche religiöse Bild und die Vorstellung von reiner Gleichheit einer Glaubensrichtung übernommen. Durch den Spiegel der Zeit erkennt man die Fratzen und Ungeheuer der menschlichen Existenz und Brutalität.

Aber nur eine Anmerkung, aus dem streng jüdischen Viertel Outremont Richtung Mile End in Montréal
Gruß und Kuss. Geliebter Liebender. Sebi

was verschriftlichen wir

Hier stell ich mir mal die Frage, was es denn nun ist, das uns zwingt oder dahingehend beeinflusst, dass wir unser Leben, unsere Gefühle und unsere Erlebnisse verschriftlichen wollen. Sollten wir nicht lieber noch mehr den Moment genießen, anstadt die Bilder des Vergangenen zu fest ans Herz zu drücken, zu stark im Gedächtnis verankert um sich davon lösen zu können.

Der Zug der Zeit fährt auch nur in eine Richtung. Es gibt keinen Bahnhof, an dessen Gleißen du ein Rückfahrticket erwerben könntest. Du kannst umsteigen so oft du willst, der Ort den du verlässt wird bleiben, doch die Erfahrung der eigenen umwelt ist nie die gleiche. Auch wenn alles durch unsere Augen, Ohren und sonstigen Sinnesorgane gefiltert in unserem eigenständig aufgebauten Selbstbewusstseinspavillion eingepflanzt wird. Die Liebe ist dabei der besste Dünger, denn sie beinhaltet die Essenz des Lebens, sowohl Freude als auch Trauer, Angst und Sehnsucht.

Nur durch sie wird die Blume, dein Leben, nicht verwelken, wird deine Zeit auf der Erde nicht im Schatten verlaufen sondern viele Momente des Glücks, der Zufriedeneheit und Sekunden der Seligkeit in sich aufnehmen, damit du darauf dein Vertrauen in Gott stabil und sicher aufbauen kannst.






Es sind die Menschen, die dein Leben würzen, es ist eine Entscheidung,
 die dich in einen anderen Zug einsteigen lässt und es bist du, der sich vom Lachen des Lebens anstecken lassen muss. Wenn Zucker lachen könnte, so wärst du der beste Clown der Welt. Kuss Kuss fffüüüit



supüer Sebi