Dienstag, 5. März 2013

Sterne im Spiegel

Was ist los mein Liebes

kummer, mein heißgeliebter,
du bist kein Kratzer mehr, 
keine sanfte Briese,
so hilflos und unschuldig,
so tapsig und unbelehrsam, 
wie des Metzgers Klinge
in der Hand des Kindes.

tut mir Ding mehrheit

Der große Schmerz,
der dichter ist und tiefer dringt,
kommt vom Versprechen und Verstellen,
sich loslösen um verstärkten Schmerz zu hindern,
anstatt weiterzukämpfen um niemals aufzugeben.
Die Unwissenheit und der Zweifel
sind die Unkonstanten als Pfeiler der Klarsicht.

lass mich bitte bitte bitte nie in Ruhe

       

Montag, 21. Januar 2013

Wankelmut mit Schutzzauber

Der Stimmung eigener Wechsel

Wenn Eiseskälte die Füß am Boden der Wiederkehr festnagelt und die wohlige Wärme den Beinen Trägheit aufzwingt, kommt ins Herzen die Scham der eigenen Falschheit.
Ich weiß was es heißt zu betrügen, zu lügen und zu intrigieren, den Konsumpermanenz entgegenzutreten mit einem Schein von Geld.
Denn wenn der Schein trügt kann ein Idol in sich zerfallen - kann Unbedenklichkeit teuer sein -kann Freundlichkeit und Menschlichkeit dein einzger Freund sein. Denn was du hörst bestimmt nicht der Verleih und du kannst dir nicht einfach die Probe als Wirklichkeit vorstellen. Denn das hat fatale Folgen...
Man muss kein Steuerbeauftragter sein, um zu erkennen wenn etwas falsch läuft.
Die Live-Schaltung übers Ohr macht es nicht besser, wenn aus einem Seltsamen Phänomen, eine wundersamen Geschichte plötzlich die kalte Wahrheit sprunghaft ins Licht gerückt wird. 
Der Zwang zu bleiben um sich die Kneten nicht vergehen zu lassen und das Wissen, keiner kann Daten massenvernichten, reisen an dem inneren Häschen, dass die Beine in die Hand nehmen will um zu flüchten.
Dahin, wo es keine Forderungen, Verfehlungen und Ansprüche auf Gleichheit, Gerechtigkeit und Mitbrüderlichkeit gibt.

Ich bin begnadigt worden, habe die Absolution erteilt bekommen wo ich keine verdient habe:
          - wenn Mensch dem unmitmenschlichen Mensch vergibt, ist ein Engel auf Erden -
                             der Engel der Macht, der Rettung und des Allwissens
                                                         ich bin befreit
                                       für den Moment seines Flügelschlags


Montag, 10. September 2012

Kurz den Furz der Gedanken loswerden:

Wenn ich mich entscheiden soll was wichtiger ist, dann muss ich auch wissen was mich bei der jeweiligen Richtung entgegenspringen wird. Denn wie soll ich mich richtig entscheiden, wenn der Wegweißer ein Blinder ist, der zwar an der richtigen Stelle steht, aber nicht weiß von wo die Sonne scheint...
Außer der Schokolade die im Gefrierschrank lagert und dem Wunsch, nie wieder so zu leiden wie Donnerstag und Freitag, ist nichts mehr sicher. Trotz ist ein Anker, den man schwer wieder an Bord ziehen kann und Verzweiflung kann einem auch nur so lange helfen, wie man bereit ist die Mediation aufrecht zu halten.
Entscheidungen bedeuten dass etwas wegfällt, das man nicht mehr fangen kann. Was nützt es mir wenn ich sprechen kann, aber nicht weiß worüber.

Die Angst hat sich auf meinen Rücken gesetzt und peitscht mich Hand in Hand mit der Faulheit und Trägheit zusammen aus, während ich mühsam der Motivation hinterherhechele.

Lasst mich mein Leben leben und gebt die Verantwortung bitte an der Garderobe ab, damit man sich nacher auch sicher ist, sein eigenes Problem behoben zu haben.

Ich will nicht nur arbeiten und beten,

ich will mich nicht nur einordnen,

doch dafür muss ich verspielt die richtige Richtung finden und dann stur dem Weg folgen.

Dienstag, 6. März 2012

Plagen an vollen Fordertagen

Wenn die Sonne nicht mehr ins Gesicht scheint und es wärmt, sondern nur noch blendet.
Wenn die Heimkehr erfrischender ist als der Aufbruch.
Wenn der Hirsch nicht mehr sein Geweih stolz zur Schau trägt.

Dann ist die Zeit gekommen, in der man die Hände aus den Hosentaschen ziehen muss, um sich von links nach rechts zusammenzureisen. Es hilft dem einsamen Wanderer nicht seine Sehnsucht zu verbergen noch hilflos zuzusehen, wie die Zeit verinnt. Vielmehr muss man sich ins Herz schauen und sich befragen: Was ist gerade wirklich wichtig, wo finde ich Befriedigung. Die Psychologie fände das natürlich ebenso interessant, im Bezug auf die Triebbefriedigung. Apropos Befriedigung, kann nicht die Pornoindustrie das Fasten leichter machen. Wenn schon die kleinste Süßigkeit zur Orgie wird, hilft das Leid der Welt um den Hals auch nicht mehr. Es macht dich nicht zum erzkatholischen Sängerknaben noch zum konservativen Gottesdientgänger. Wenn jemand mein Blut bekommt, möchte ich auch gewissheit, dass er es verträgt. Wenn meine Geliebte, mein Schatz Zuneigung bekommt, dann doch in dem Maße wie sie es verdient hat - nicht vernachlässigt und vergessen. Ob befiedert, perfiede oder ganz und gar ohne Triebfeder, wenn die Schreibelust und der Lesedrang sich die Waage halten, bestimmt nicht mehr das Sternbild, was im Programm angeschaut wird. Die großen Teller der Augen vermögen zwar im TV Eurosport und andre interessante Sachen vom Spreu trennen können, doch kann der Körper folgen, wenn die Anweisungen des Geistes in höchstem Maße präzise und rigide beschlossen waren?

Herr Oper, die Erklärung:
Milch ist das Bier der Sehnsüchtigen,
Joghurt das Fleisch der Unentschiedenen und Unzufriedenen.
Mehr zutrauen, mehr wagen.
Die Zukunft ist noch nicht vorbei. Sie ist noch frisch und nicht verspielt.

Machen Sie was draus ;)

Mittwoch, 8. Februar 2012

kompakte Gesammtsituationsbeschreibung

Liebe geht durch den Magen.
Lust auf ganz viel Cola.
Liebes SMS versenden.
Auf Antwort der Dozentin warten.
Muss mich noch treffen mit Knots - Zeugen.
Was ist mit Götz...
Ins Unileben wiedereinführen.
Nicht ins Bein gesägt.
Obst ist gut.
Orangen beim Fussball.
Nicht Photoalbum vom Bene und Ordner und Bewerbung.
Schlimmster Previewfilm - Will nen Film drüberschaun.
Schon um 2 müde.
Schlafen ohne Bewegung.
Liebesgrüße vom Mond.
Fliegen ist umweltschonender als Autofahrn und 9 Euro günstiger als Bahn.
Ich fahr doch gleich nach der Jugendclubprobe.
Mögliches Endtäuschen beim Jugendchor.
Für Klavier zu wenig Entscheidungsfreudigkeit.
Vier Bücher zum lesen.
Acht ausgeliehen.
Morgen wieder Blutspenden.
Eiseskälte fühlt sich nicht so schlimm an.
Opas Auto steht noch vor der Tür.
Fido ist bezahlt.
Erst zwei Wochen warten auf Süddeutsche, jetzt vier Stück ungelesen.
Faules Ausschlafen.
Leben scheint uninteressant weil nicht im Tagebuch weitergeführt.
Reicht es zufrieden zu sein.
Die Wochen ziehen dahin ohne langes Zeitgefühl.
Angi soll auch angerufen werden.
Angst vor Überforderung an Workshop und Regieassistenz.
Welche Farbe spiegelt meine Vernunft?
Was macht die Nudel(n)so glatt.
Terzolin soll den Rücken reinigen.
Pikel auf dem Kinn.
Etwas im Mundwinkel das immer wieder aufgeht.
Was machen MEINE Freunde? Muss ich das nicht wissen? Wer sagt mir was ich wissen muss?
Ich kann nicht so gut Fragen stellen und dann zuhören - zu analytisch.
Pseudoselbstkritisch.
Vorsätze vorsätzlich gebrochen...

zu Ende geschrieben.+
zu Viel vermisst. +
doch das Herz nicht verloren.*

Sonntag, 22. Januar 2012

Abend im Opernhaus doch nicht im Ballett

die Nacht lässt den Mond nicht heller leuchten,
sie lässt auch nicht das Bett weniger krachen oder macht die Decke länger. Doch sie bringt einen pernhausbesuch ohne Nussknacker: der dunkel gekleidete Herr bringt seine geliebte Mutter mit vergnügen nur ins Theater. Dann begiebt er sich zum Freundes Haus um dem Schleier der lauernden Einsamkeitsfalle des Films zu verfallen, Denn wir alle fallen, ob aus allen Wolken, aus dem Abenteuer der Fremde, das noch für andere weitergeht und aus den Zukunftsträumen. Der Schlaumeier verliert sich in der Gegenwart und findet keine Träume oder Ziele. Allein etwas tun ist leichter als zu zweit nicht zu tun.



Dies hier ist ein Liebesbrief an mein Herz, dass mir verlorengegangen ist und mit nach Braunschweig gezogen ist. Wundersanfte Zweisamkeit am Wochenende macht die Tage der Woche zur größeren Qual und Ausdauerprüfung: dem Dürstenden wird nur das reine Wasser gereicht, dass es ihm danach umso mehr fehlt.
Zwar ist dieser Blog nicht als Lesewerk öffentlich einsehbar, denn dieser Termin wurde wie immer nur für kurze Zeit an einem bestimmten Tag des Jahres ins Netz gestellt, wo keiner aufgepasst hat. Aber es ist trotzdem ein Hinkelstein innerhalb der Landschaft des WWW.

Ich liebe meinen Schatz,
ich vermisse meinen Schatz,
wer geht mit mir im Internationalen-Trainingshosentag-Partnerlook,
wer sagt mir, dass ich die türkiese Zahnbürste habe,
wer reitet mit mir den wilden Bock, Golf in 30er Zone
wer bringt mich dazu, nur 10 Minuten nach dem Weckerklingeln das Bett zu verlassen,
wer schafft es, dass ich stolz auf mich bin,
wer verpackt seine Gefühle in so sanfter Haut und doch gierigen Küssen?
Du meine L'a bist das Gesicht das mich auch in meinen Träumen noch anstrahlt,
mein Kissen plattlegt und mir sagt, dass der Monat richtig ist. auch: zusammen mit dir ist peinlich sein mind. 10x schöner als allein, ohne dich traue ich mich kaum, die schönen Hausschuhe anzuziehen und nur für dich rasiere ich meinen "Bart" auch wenn du nicht da bist um mir zu sagen, dass das schön weich ist.

Du bist das größte Argument der Liebe, denn du L'a bist mein Engel, der nicht seinen Kopf oder Flügel abgebrochen hat, sondern die Flöte richtig zum spielen hält.
Ich liebe dich.

Und die Türen gehen zu, eine Banane ohne Nürnberger Lebkuchen nach Weihnachten fahren in die andere Richtung und nach München fahren von Nürnberg in 30 Minuten 4 Züge.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Angst zu versagen

In a world, full of fear, full of war and hatred...
We live there, unbelivebly calm, silent, between murder, rape and cruelties we see and recognize on TV.
How on earth can we protect this world. I want to love my life. I want to be part of the world. But not a world like this. Not a world, where you have to protect your children like animals their cubs. Where comes this responsibility, who tells me how to be good. Inside my body, in every cell I try to find the answer. The answer on the question, what needs to be done in the world, to make a change, to find the beginning.
Be a part. Be envolved. And for heavens sake, love your next ones. Because if you don't, you are not better than the people in Palästina or Israel who hate their neighbours. All those feelings, jealousy, untruthness - they are all part of belonging. You want power, money, land, religion, ideals, or luxury. But with all your effort, you can't provide FREEDOM, PEACE, CALMNESS or LOVE. These are natural things, that happen - in you. That's nature and that's what everybody is supposed to understand.
Today, I didn't see all the nude bodies, titts and budds. In theatre, Performance show in la Chapelle. There I tried to follow my rythm of life, my stream of educative beeing. Instead, I had my first time...
my first time to be invited for a drink of a stranger ;) and the best and special aspect is the fact, that it was an old man between 60 and 70 I gues. It's not about age, or money, but we would have had the chance to follow him into the Delta-Hotel Bar Lounge for some other drinks on his money from Alberta... but seriously.
I am not that poor and weak to do this one day befor I leave the country.
Quebec, Toonto, Montreal und New York, das is mal das Programm für 2 Wochen am Ende eines Auslandsaufenthalts, auch wenn in Deutschland viele Städte darauf lauern, von mir besucht zu werden. Ich weiß nicht ob ich erwachsen werden will. Ob ich mit meinen eigenen Ansprüchen an meine Lebensführung und die einer Familie überhaupt erreichen kann. Wie soll das denn gehn, ich denke ich hatte so eine wunderschöne Kindheit, ohne Sorge, Nöte oder schwerwiegender Qual.
But not weeping, the source is not over, not dried.
One question and one idea to the aether: there is a fire burning in me. But not the violent, detroying fire. But the fire of love. Of unreachable and wonderfull love.
It dosn't matter that I am still stuck in the fear and disgust os strangers. But this is just a picture, a mirrow to our own lives. We need to reach a point of recognition, of living together, of knowing each other. Only then, we are able to live freedomly, to live without borders. Then, we create a community of protection and real, untouched living. The strangers are far away, only the strangers in us invites us to trust, empathize with  my friends and my family. This is the point of perfection, the reason to fight and live for.

Small comment: A smoothy of my soul would taste like a Centre Shock! And believe it or not, but we exist for some reason. We are special, and that's why every new day is a miracle for hope and love.
Your friends will tell you this... not only some good holidays, but every day: HAVE A GOOD LIVE !